· 

Teil 1: Planung und Buchung

Die Planung startet, wie bei einem Urlaub ohne Hund auch, mit der Frage wohin. 

Worauf ist aber zu achten, wenn der geliebte Vierbeiner mitkommen soll?

 

WIE REISEN:

Die meisten Reiseziele sind mit Hund ohnehin schwer zu erreichen, denn man kann sie nur mit dem Flugzeug erreichen. Das ist natürlich kein Aussschlusskriterium, sollte jedoch sorgfältig abgewogen werden. Je nach Größe des Hundes, darf dieser nämlich nicht mehr mit in den Passagierraum, sondern muss in einer Box in einem seperaten Abteil alleine mitfliegen. Dass dies für viele Hunde mit großem Stress verbunden ist, sollte selbsterklärend sein. Aus diesem Grund nutzen wir diese Art des Reisens auch nicht und es wird im Folgenden nicht weiter auf Flugreisen eingegangen.

Dadurch haben wir die Region schon stark eingegrenzt und müssen darüber nachdenken wie weit man dem eigenen Hund eine Autofahrt zumuten kann. Unsere Zwei sind ausgezeichnete Autofahrer, daher sind wir hier etwas freier, fahren jedoch trotzdem nicht länger als 10 stunden.

Sollte man kein eigenes Auto besitzen, so kann man natürlich mit Bus und Bahn das gewünschte Ziel erreichen. Bedenkt in diesem Fall, dass vielerorts eine Leinen- und Maulkorbpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht. Für besonders lange Reisen sollte man ebenfalls die begrenzten Möglichkeiten bedenken, die einem Hund das Lösen ermöglichen. Bei jungen oder alten Hunde sollten daher viele Zwischenstopps eingerechnet werden.

 

WOHIN REISEN:

Auch so manches Reiseziel scheidet mit Hund aus, obwohl es erreichbar wäre. 

Hier geht es mir insbesondere um die Bestimmungen und Gesetze des jeweiligen Landes. Wer beispielsweise Besitzer eines „gefährlichen“ Hundes ist, hat hier oft besondere Einschränkungen.

In Reiseländern wie z.B. Dänemark müssen aber auch Mischlingsbesitzer aufpassen.

Ein weiteres Risiko im Bezug auf das Reiseziel, können spezielle Hundeerkrankungen darstellen. So gibt es im Mittelmeerraum beispielshaft die Leishmaniose oder die Babesiose. Da viele der Reisekrankheiten von Zecken und/oder Mücken übertragen werden, empfiehlt sich hier ein besonderer Schutz.

 

REISE BUCHEN:

Ist das perfekte und risikoärmste Reiseziel dann gewählt und das Datum geblockt, geht es an die nächste Hürde: die Suche nach der geeigneten Unterkunft.

Hier möchte ich euch folgende Websiten ans Herz legen, die uns schon viele wunderschöne Urlaube beschert haben:

 

https://www.hundeurlaub.de

https://www.bergpfoten.de

https://www.strandpfoten.de

https://www.booking.com/ (hier einfach einen Haken setzen bei „Haustiere erlaubt“)

 

In der Regel frage ich immer noch einmal persönlich beim Vermieter nach, ob zwei Hunde in Ordnung sind und ob es etwas zu beachten gibt. So gibt es für alle beteiligten keine böse Überraschung und man kann ganz enzspannt losfahren.

 

ORGANISATORISCHES:

 

Neben den grundsätzlichen Fragen, gibt es vor einem Urlaub aber auch noch die ein oder andere Formalität zu klären.

 

  • Impfschutz: Sind die mitreisenden Hunde ausreichend geimpft um die Einreisebestimmungen zu erfüllen (in der Regel muss lediglich die Tollwutimpfung aktuell sein)?

 

  • Maulkorb/Leinenpflicht: Ist aufgrund von Rasse oder Bestimmung des Reiseziels ein Maulkorb mitzuführen? Gilt eventuell eine generelle Leinenpflicht?

 

  • Ausweis: Kann ich meinen Hund ausweisen und nachvollziehbar begründen, dass es sich tatsächlich um den eigenen Hund handelt?

 

Sollten all diese Punkte geklärt sein, steht einem wunderschönen Urlaub nichts mehr im Weg!

Was ihr für einen gelungenen Urlaub alles mitnehmen solltet, verraten wir euch im zweiten Teil.

 

Bis dahin,

 

Frauchen Katrin

Kommentar schreiben

Kommentare: 0